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Octomore 8.1 & 8.3

13.11.2017

Endlich da! Octomore 8.1 und 8.3 sind heute eingetroffen. Die Octomore Whiskys gelten als die rauchigsten Whiskys der Welt. Sie werden von der Bruichladdich Destillerie aus besonders stark getorften Malz gemacht. Der 8.1 hat 167 und der 8.3 306 ppm Phenol und übertrifft damit sogar den Octomore 6.3, der bisher mit 258 ppm den Weltrekord hielt. Torf allein macht nicht glücklich. Der 8.1. reifte 8 Jahre lang in first fill Ex Bourbon Fässern und wurde mit 59, 3 % abgefüllt. Der 8.3. lagerte 5 Jahre zu 56 % in first fill Ex-Bourbon und zu 44 % in einer Mischung aus Ex-Weinfässern aus europäischer Eiche. Die Fässer waren vorher die Heimat von Paulliac, Ventoux, Rhone und Burgunder Weinen.

Die Tasting Notes stammen von Bruichladdich:

Octomore 8.1 MASTERCLASS Editions

Charakter: Elegant und selbstbewusst. Die etwas längere Reifung hat den wilden Klassiker ein wenig gezähmt und ihm einen wunderbar zeitlosen Charakter verliehen.

Aroma: Zu Beginn Rauch, Teer, Torfasche mit einem Hauch schlammig-feuchter Torferde. Kandierte Orangen, Pfeffer, Schokolade, Makronen, Vanilla Fudge und erfrischende Citrus Meringue.

Geschmack: Wie flüssiges Gold. Die weiche Textur rührt von der besonders langsamen Destillation. Eine perfekte Kombination aus Fruchtigkeit und Rauch. Man spürt eine leichte Salzschicht auf der Lippe, wie geküsst von einer frischen Meeresbrise. Süße Eiche verschmilzt mit Noten von Vanille, Fudge, Marzipan und Walnuss und geht langsam über in fruchtig-florale Aromen wie Melone, Citrus und Blüten. In diese Vielschichtigkeit des Octomore 08.1 möchte man am liebsten eintauchen und sich für immer auf die Suche nach noch mehr Aromen begeben ...

Nachklang: Trockener Torfrauch, Jod und süßes Eichenholz. Etwas Minze und kräutige Noten des Moor-Gagel verschmelzen mit einem nicht enden wollenden Finale von elegant-intensivem Torfrauch.

 

Octomore MASTERCLASS 08.3

Charakter: Der ultimative Ausdruck der Insel Islay und der ursprünglichen Octomore-Idee. Wie ein wilder Sturm und Donnerschlag im Glas.

Aroma: Getoastete Eiche, schlammig-torfiger Rauch und medizinische Mullbinden. Ahornsirup, frische Leinentücher und Muscheln. Als läge man an der Küste entspannt auf der torfig-duftenden Erde, die wärmende Sonne von oben und um einen herum der Duft einer Wildblumenwiese. Fruchtige Noten von Kirschen, Pfirsich und Mango mit etwas Créme Brûlée und den Toffeearomen des Holzfasses und der gemälzten Gerste.

Geschmack: Beeindruckend intensive Torfnote, etwas bitter und überwältigend stark. Beim nächsten Schluck aufkommende Kirschnoten, Pfirsich und süße, getoastete Eiche mit etwas dunkler Schokolade, Schuhcreme und Seegras. Der Torfrauch scheint mystisch wie eine dunkle Gewitterwolke über allem zu schweben.

Nachklang: Komplex, Créme Brûlée mit einer knackigen Kruste aus karamellisiertem, fast schon verbranntem Zucker. Pflaume, Orange und Kiwi verschmelzen mit der Süße des Gerstenmalzes. Der Torfrauch ist allgegenwärtig und verstärkt den Nachklang mit Noten von gerösteten Kaffeebohnen und angezündetem Heidekraut.

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